Run an den Apfel 2019

Wir laufen gemeinsam am 23.06.2019 beim Lubuseschbacher Apfelauf mit!!

 

Anmeldung organisieren/ übernehmen wir! (Uwe)

 

Am Sonntag, den 23.06.2019 heißt es wieder „Run an den Apfel“! Wir veranstalten unseren 18. „Apfellauf“ auf der malerischen Strecke zwischen Laubus-Eschbach und Weilmünster. Mitmachen kann jeder – ob Profiläufer, der die sportliche Herausforderung sucht, oder Freizeitsportler, der einfach nur mit Spaß dabei sein möchte.

Angeboten werden die beiden Distanzen über 5 und 10 Kilometer. Auch die Kleinsten kommen nicht zu kurz. Für sie gibt es den Struwwelpeter-Lauf über 420 Meter, an dem alle Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren kostenlos teilnehmen können.

Anmeldung für den Struwwelpeterlauf ist am Veranstaltungstag in der Zeit von 12.00 bis 12.30 Uhr im Start- und Zielbereich.

 

Wertungen:

Es werden sowohl Einzelleistungen als auch Gruppenläufe gewertet.

Zeitwertung: 1.-5. nach Zieleinlauf, restliche Läufer nach Zeit.

Maximalzeit beim 10 km-Lauf: 1 Stunde 45 min.

Maximalzeit beim 5 km-Lauf: 55 min.

Für die größte Gruppe gibt es einen Sonderpreis, ebenso für das Team mit den vier schnellsten Frauen.

Die Teilnahmegebühr von 15 Euro beinhaltet ein T-Shirt sowie zwei Getränke und einen Snack.


Meldeschluss ist Donnerstag, 13. Juni 2019.

Herzlichen Glückwunsch zu den bestanden Prüfungen

Vorgezogene Osterprüfung in Weilburg

25 Weilburger Karateka erhöhen ihren Gürtelgrad
Vier Wochen vor Ostern war der Karate Osterhase bereits in Weilburg. Er überraschte die Karate Kids
zur großen Freude aller schon jetzt mit einem kleinen Ostergeschenk.
Für das Größere aber sorgten sie selbst, denn sie tragen nun einen höheren Gürtel.
Unter den Prüflingen waren sowohl Kinder, Jugendliche wie auch Erwachsene. Der Lehrgang begann um 15.30h in der Windhofhalle und gegen 17.00h begannen die ersten Prüfungen. Anders als sonst, begannen sie mit der Prüfung zum orangenen Gürtel. Erst dann betraten die Sportler die Halle, die zum weißen und gelben Gürtel antraten. Es folgte dann die Prüfungen bis zum zweiten violetten Gürtel, dem vierten Kyu.
Während Vater Christian und Julian Riedel, DeShawn Earl, Felix Gelbert, Leon Gottlieb Maya Benthaus und Solweig Heil mit sehr guten Leistungen ihren nächsten Gürtel bekamen, sorgte Anke Klein mit einer hervorragenden Leistung dafür, dass sie sich direkt vom 6. Kyu (grüner Gürtel) auf den 4. Kyu (zweiter violetter Gürtel) katapultierte.
Den neunten Kyu erreichten Lasse Heil, seine Mama Solweig und Christian Riedel erreichten den neunten und achten Kyu.
Earl Deseavon, Felix Gelbert, Lillien Schuster, Selina Kniefrei und Gottlieb Liefke bestanden die Prüfung zum gelben Gürtel.
Gemeinsam mit Tanja Schuster, Svetlana Liefke, Lydia Mattheis, Leon Gottlieb, Levi Schwarzer dürfen sich nun auch  Philip Jung und Jeremy James Borrmann den orangenen Gürtel umbinden.
 
Den grünen Gürtel (6. Kyu) tragen ab sofort Max Leicht, Yara Schuster, Sophia Eyring und Lukas Rasokat.
Den Abschluß bildete das Auftreten des Trios Julian Riedel, Anne Bernhardt und Anke Klein. Eigentlich trat Anke Klein zum 5. Kyu an. Da sie aber auch das Kihon (Grundschule) die Prüfungskata und das Kumite zum 4. Kyu überzeugend abrufen und alles gemeinsam mit Anke und Julian laufen konnte, darf sie sich nun wie die anderen beiden auch, „Träger des 4. Kyus“ nennen. Alle drei wechseln damit nach vielen Jahren des Trainings nun in die Oberstufe.
Beim Übergeben der Urkunden dankte Hermann Schmidt noch einmal seinem Trainerstab, die alle Teilnehmer ganz individuell auf diese Prüfung vorbereiteten
Bild: Prüfer Hermann Schmidt, 6. Dan, mit den Prüflingen, Lehrgangsteilnehmer und Eltern

Hermann Schmidt Karate-Dojo Weilburg besteht die Prüfung zum 6. Dan Shotokan

Alles begann wegen 30 Pfennig

Ein Bericht von Andre` Bethke

Weilburg: Es ging damals um 30 Pfennig.“ Ich hab`se ganz fürchterlich gefasst“, erinnert sich Hermann Schmidt. Der Kontrahent , der im ehemaligen Jugendzentrum im alten Rathaus auf den Schüler einschlug. Schmidt hat den Namen nicht vergessen. Revanchiert hat sich der heute 56- Jährige nie, auch wenn er aus einer Neuauflage der Keilerei als Sieger hervorgehen würde. Doch Karate ist keine auf Angriff angelegte Kampfsportart. Sie dient vielmehr der Verteidigung. Und verteidigen können wollte sich Hermann Schmidt nach dieser prägenden Erfahrung. Deshalb fand er mit 16 Jahren den Weg zur asiatischen Kampfkunst. 40 Jahre später zählt der Junge von damals zu bundesweit 198 und hessenweit nur zehn Trägern des 6. Dan, einem von zehn Meistergraden. Die Prüfung legte Schmidt nun bei einer Komission um Bernd Millner, Träger des 9. Dan, ab. Rückblende: Als der heute in Ahausen lebende Familienvater 1978 , dem Jahr als er seine Frau Ute kennenlernte und ins Berufsleben einstieg, mit dem Karatesport begann, gab es seit acht Jahren das von Hermann Glücker gegründete Dojo. Dieser Begriff bezeichnet einen Trainingsraum für japanische Kampfkünste und steht im übertragenen Sinne für die Gemeinschaft der dort Übenden. Schmidt erinnert sich: „Wir haben damals mit 70 Leuten begonnen. Das Training unter Clemens Klein war so hart,dass wir nach ein paar Wochen nur noch 30 waren.“ Für ihn war Aufgeben keine Option. was auch daran lag, das Hermann Schmidt in seiner Jugend durch das Ausprobieren vieler Sportarten wie Fußball, Handball, Schwimmen, Leichtathletik, Tauchen und Rudern recht fit war und vor allem Ausdauer besaß.

Was der Weilburger aber auch schon immer besaß war Ehrgeiz. Im Beruf und im Sport. Obwohl der Dachdeckermeister schon seit 1990 selbstständig ist und in Frankfurt einen 25-köpfigen Betrieb führt, hielt ihn das nicht davon ab, sich in seinem  Sport weiterzubilden. Als Aktiver, aber auch als Trainer. Den 1. Dan hatte er schon 1985 abgelegt,der zweite folgte acht Jahre später. Da hatte Hermann Schmidt bereits die Leitung des dem TV Weilburg angegliederten Dojo übernommen und eine Ausbildung zum Übungsleiter absolviert. Dabei blieb es nicht: Schmidt legte seine Prüferlizenz ab und beglückwünschte über 2.000 Prüflingen bei ihren Prüfungen, erwarb den Trainer B-Schein, engagierte sich auf Verbandsebene und arbeitete sich in der Dan – Hierachie weiter nach oben. „Ich hatte mir mal vorgenommen, dass  ich zu meinem 50. Geburtstag den 5. Dan trage“, erzählt der Kampfsportler. Weil zu seinen Tugenden auch Zielstrebigkeit gehört, gelang ihm trotz der beruflichen Belastung diese Punktlandung. Neben dem eigenen sportlichen Werdegang war es Hermann Schmidt stets ein Anliegen, auch seine Mitmenschen für sein Hobby zu begeistern. „Karate lehrt dir alles, was du fürs Leben brauchst: Disziplin, Respekt, Durchhaltevermögen .“ Dies gelang ihm nicht nur bei seiner Familie – Sohn Hannes trägt den 2. Dan, Marius den 1, Kyu und Frau Ute den 4. Kyu-, sondern vor allem beim Nachwuchs. Sein Antrieb: „Ich will Menschen zum Sport bewegen und begeistern, will gemeinsam mit ihnen brennen, sie begleiten und selbst dabei lernen. Gerade das Kindertraining ist immer wieder ein besonderes Erlebnis. Der Blick in diese Augen ist mein Antrieb“ schwärmt Schmidt, desen Dojo 48 Jahre nach seiner Gründung 170 Kampfsportler aller Altersklassen vereint. Sein eigener sportlicher Antrieb, die Anforderungen für den 6. Dan abzulegen, war es nun, „mich selbst für das jahrelange Training zu belohnen“. Zwölf Monate lang hat sich Schmidt, der nach über zehn Jahren als 2. Vorsitzender des TV Weilburg 2014 an die Spitze des 1000 Mitglieder starken Vereins rückte, nach der vorgeschriebenen Wartezeit von fünf Jahren zwischen zwei Danprüfungen auf die Herausforderung vorbereitete. Er besuchte Lehrgänge und trainierte jede Woche zwei- drei Mal nach der Arbeit bei Bundestrainer Efthimios Karamitsos. Dann kam der Tag der Prüfung an. “ Ich war verdammt aufgeregt“, erzählt der Obermeister der Dachdeckerinnung Frankfurt. Die Aufregung verflog, die Konzentration gewann die Oberhand. Nach dreieinhalb Stunden Schweiß mit den von den Prüfern vorgegebenen Grundtechniken, zwei Kata, dem Kampf gegen  vier imaginären Gegner und einem Freikampf als Adrenalin geschwängertem Höhepunkt der Prüfung gegen einen anderen Anwärter hatte Schmidt es geschafft. Zu verdanken hat er diese sportliche Leistung – neben der Unterstützung durch seine Frau-  seiner Disziplin, seinem Durchhaltevermögen und seinem Trainingsfleiß. Aber auch einem größeren Jungen, von dem Hermann Schmidt sie vor über 40 Jahren wegen 30 Pfennig fürchterlich gefasst hat.

 

Hermann Schmidt Karate-Dojo Weilburg besteht die Prüfung zum 6. Dan Shotokan

DANSHAKAI zu Gast in Brandenburg

v.l.n.r.: Samad Azadi (Prüfer), Antonio Dionisio (Prüfer), Hermann Schmidt, Heiner Hansen,
Reinhold Klasen, Oliver Marahrens, Dr. Axel Binhack, Bernhard Milner (Prüfer)

Wenn es draußen anfängt kalt zu werden und der erste Advent näher rückt, da fängt so mancher an, sich auf gemütliche Stunden im Warmen im Kreise der Familie zu freuen. So auch die Mitglieder der Shotokan-Karatefamilie, denen die Wärme angesichts der eigenen Körpertemperatur aus allen Poren strahlte.

Im kalten Potsdam ließen es sich die 41 TeilnehmerInnen des Dan-Shakais der Bundesstilrichtung Shotokan am 24. November 2018 nicht nehmen, sich durch Bernhard Milner (9. Dan) auf ordentliche Betriebstemperatur bringen zu lassen.

Die Kata Chinte stand auf dem Programm, der detaillierte Ablauf in allen Einzelheiten inklusive des Bunkais mit allen Hintergründen. Da stand dem Einen oder der Anderen doch eine kleine oder große Schweißperle auf der Stirn, angesichts der Bewegungsvielfalt und der anspruchsvollen Kombinationen.

Auch im zwischen den Einheiten abgehaltenen Dan-Vorbereitungstraining für hohe Dan-Prüfungen (ab 6. Dan) war das hohe Niveau unübersehbar und für den Verfasser dieser Zeilen durch aktive Teilnahme auch direkt spürbar. In angenehmer Atmosphäre und gelöster Stimmung gelang es dem Referenten und den Teilnehmern zusammen, ein wunderbares gemeinsames Trainingsgefühl zu erzeugen.

So war es schön zu hören, dass sich die weiter gereisten TeilnehmerInnen auch beim Training in Brandenburg sehr wohl fühlten. Wobei sich die Prüflinge, welche im Anschluss ihre Dan-Prüfungen bei den Prüfern Antonio Dionisio, Samad Azadi und Bernhard Milner bestanden, einen weiteren Grund zur Freude selbst erarbeiteten: Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle zur bestandenen Dan-Prüfung zum 5. Dan Heiner Hansen (Shirokuma Berlin) und zum 6. Dan Hermann Schmidt (Karate Weilburg), Dr. Axel Binhack (Judokan Frankfurt), Reinhold Klasen (Karate SV Mainz) und Oliver Marahrens (Skip Syke)!

Nach vollbrachtem Tagwerk war es dennoch nötig, sich wieder den kalten Temperaturen draußen zu stellen. Anders wäre der Heimweg nicht zu bewerkstelligen gewesen. Aber mit der Wärme des Karate in den Gliedern und im Herzen erschien es draußen doch erträglicher!

Vielen Dank an den ausrichtenden Verein Bornimer SC für die organisierte schöne Halle, an den Gastgeber Karatedachverband Land Brandenburg für seine lockere Freundlichkeit und natürlich ein großes Dankeschön an den Veranstalter, den Deutschen Karateverband, in dessen Namen der Bundesstilrichtungsreferent Roland Lowinger dieses tolle Event auf den Weg brachte!

Stanley Schulze
– Stilrichtungsreferent Shotokan KDB e.V. –

Weilburger Karate Youngster starten beim Odenwaldcup

Weilburger Karate Kids starten beim Odenwaldcup 

Lea Würz und Daniel Velikhov als Dritte auf dem Siegerpodest
Eine sehr junges und noch unerfahrenes Weilburger Karate-Team startete beim international besetzten Odenwaldcup in Mörlenbach. Mit im Team waren  Lena Klemm, Noah Heumann, Max Leicht, Fabio und Elia Matera, Raphael Mattheis, Gianluca Pettitoni, Enya Schäfer, Till Schmittberger, Lara Schuster, Daniel Velikov, auch die Geschwister Lea und Paul Würz. Alle starteten in der Wettkampfform „Kumite“, dem Zweikampf mit einem direkten Gegner. Dabei kommt es darauf an, technisch saubere Treffer zu platzieren, ohne den Gegner zu verletzen. Wird ein Gegner verletzt, führt das nämlich unausweichlich zur Disqualifikation. Gerade im Bereich von Kindern und Jugendlichen legen die Kampfrichter höchsten Wert darauf. Nach der ersten Wettkampferfahrung bei den Hessenmeisterschaften zu Beginn des Jahres, wurde montags im Leistungstraining verstärkt der Wettkampf trainiert, denn das zu erwartende Niveau und die Besetzung beim Odenwalcup entsprechen denen einer Deutschen Meisterschaft. Auch auf der Tribüne wurde dieser Unterschied deutlich: kaum ein Platz war unbesetzt.Dass das Training erste Erfolge zeigte, wurde in den Ergebnissen und der Kampfeinstellung deutlich: ging ein Kampf verloren, dann waren es knappe ein oder zwei Punkte Unterschied und alle Wettkämpfer gingen mit der Einstellung in den Zweikampf, diesen auch zu gewinnen. Viele von den Weilburgern konnten zumindest einen Sieg einstreichen, bevor sie im KO System mit der Trostrunde ausgeschieden sind. Hervorzuheben  sind Lea Würz, Lena Klemm und Daniel Velikov. Sie konnten zunächst in ihren Kategorien zwei Siege für sich verbuchen, bevor sie von den späteren Siegern aus dem Rennen geworfen wurden. Diese Niederlagen bedeuteten aber auch den Einzug in die Trostrunde, die beide mit dem dann erfreulichen dritten Platz beendeten. Auch Lena Klemm hatte zwei Siege auf dem Konto, musste sich aber in der Trostrunde schließlich doch geschlagen geben.